Dienstag, 31. Mai 2011

Biologischer Kaffee aus Peru ...

Das drittgrößte Land Südamerikas, Peru, gehört zu den Schwellenländern. Es bietet einige Merkmale der Superlative. Im Süden befindet sich einer der höchsten Seen der Welt – der Titicacasee. In der Grenzregion zu Chile beginnt außerdem die heißeste Wüste der Erde – die Atacama-Wüste. Darüber hinaus hält das Land leider auch einen eher unrühmlichen Rekord. Auf riesigen Plantagen wird der Kokastrauch angebaut. Aus ihm wird der berühmte Mate de Coca-Tee gewonnen. Allerdings liefert der Kokastrauch auch die Grundlage für Kokain. Ca. 85% der Ernte sind für die Produktion des Rauschgiftes vorgesehen. Peru gehört damit zu den Top-Produzenten.

Erfreulicher ist die Tatsache, dass Peru einer der größten Fairtrade-Kooperativen beherbergt. Als Fairtrade bezeichnet man einen kontrollierten Handel für Agrarprodukte (vornehmlich Kaffee und Kakao) bei dem die Erzeugerpreise über dem Weltmarktpreis liegen und somit den Produzenten (meist einfachen Bauern) ein verlässlicheres und höheres Einkommen gesichert wird. Damit wirkt man der Armut unter den Bauern entgegen. Auch bei einem steigenden Weltmarktpreis verdienen Kaffee-Bauern in Südamerika nicht genügend, um ihren Lebensunterhalt aus dem Kaffee-oder Kakaoanbau zu bestreiten. Darüber hinaus werden bei Fairtrade-Produkten hohe Umwelt- und Sozialstandards umgesetzt. Die Kooperative „Cocla“ ist in Quillabamba unweit der alten Inca-Stadt Machu-Picchu beheimatet. Cocla wurde bereits 1967 gegründet und umfasst aktuell mehr als 8500 Familien die sich dem biologischen Kaffee- und Kakaoanbau verpflichtet fühlen. Ihr Wissen geben sie von Generation zu Generation weiter, wodurch mittlerweile einer einer der begehrtesten Kaffees Südamerikas produziert wird. Das Dasein als Fairtrade-Kooperative ermöglicht es genügend Gewinne zu erwirtschaften um den Lebensunterhalt der Bauern zu sichern und sie in verschiedensten Bereichen weiter zu schulen. Außerdem werden durch die Gewinne weitere soziale Projekte realisiert.


Im Café-Contor bieten wir mit dem Peru Organico „Quillabamba“ einem biologischen Kaffee aus der Region Quillabamba an. Darüber hinaus haben wir mit dem Santo Dominco "organico" und dem Espresso "Organico" weitere biologische Kaffees im Sortiment.

Dienstag, 17. Mai 2011

Tea-Time im Café-Contor

Die warme Jahreszeit lädt nicht unbedingt zum Genuss exquisiter Kaffees ein. Die Temperaturen zwischen Mai und September sind in der Regel zu hoch um dampfende Köstlichkeiten zu trinken. Glücklicherweise können wir auch Tee anbieten, der selbstverständlich eiskalt serviert wird. Man nennt das Ganze Eistee.

Eistee im Café Contor
Bereits im frühen 19. Jahrhundert finden siche erste Rezepte für Eistee in den einschlägigen Kochbüchern. Populär wurde er zu Weltausstellung 1904. In diesem Rekordsommer wollte keiner so recht einen warmen Tee beim Besuch der Weltausstellung in St. Louis genießen. Der zuständige Koch mußte reagieren, wollte er sein Gesicht nicht verlieren. Er kühlte den Tee mit kalten Bleirohren ab. Heute sind wir schlauer. Eistee gibt es in allen Varianten und wir brauchen keine gesundheits-schädlichen Bleirohre um ihn zu kühlen.

US-Eistee aus der Flasche
In den kommenden Wochen werden wir euch im Café Contor abwechselnde Eisteespezialitäten aus aller Welt präsentieren. Zu Beginn bieten wir euch verschiedene Spezialitäten aus den USA an. Das Land der unendlichen Möglichkeiten und Beauty-Drinks hat endlich Eistee als die gesundere Alternative zur Coca Cola entdeckt. Aus hochwertigem grünem und weißem Tee wird zusammen mit verschiedenen Früchten ein kultiger und gesunder Eistee aus der Flasche kreiert. Wir haben vier unterschiedliche Sorten im Kühlschrank für Neugierige parat.
Allen anderen erklären wir, wie man aus normalen Tees leckere Kaltgetränke für die heißen Sommertage herstellt.

Montag, 2. Mai 2011

Am 8. Mai ist Muttertag...

Kurz nachdem Ostern vorbei ist und die Sonne endlich soviel Kraft hat, dass man an Sommer denkt, wird der Muttertag gefeiert. Dieser Brauch ist bei Weitem noch nicht so alt wie man das vermuten könnte. Die Ursprünge des westlichen Muttertags gehen auf die Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis zurück, die 1865 in den USA eine Bewegung mit dem Namen Mothers Friendship Day gründete. Dabei wurden an bestimmten Tagen Treffen für Mütter organisiert, bei denen sie sich über die alltäglichen Probleme mit ihren Schützlingen austauschen konnten. Ann Marie Reeves Jarviss Tochter strebte dann einen gesetzlichen Feiertag zu Ehren ihrer Mutter an. 1914 erließ der amerikanische Kongress die notwendige Resolution, sodass der 8. Mai der offizielle Muttertag wurde. Die internationale Verbreitung ließ nicht lang auf sich warten. In Deutschland trieb vor allem der Verband deutscher Blumenhändler die Verbreitung des Muttertags nicht uneigenützig voran. Gesetzlich ist dieser Feiertag nicht verankert. Vielmehr ist er das Resultat einer Übereinkunft von Wirtschaftsverbänden, die sich drauf einigten gemäß dem amerikanischen Vorbild am 8. Mai einen Feiertag zu Ehren der Mütter zu begehen. Ein weiterer Unterschied zum Ursprungsland USA liegt in der ökonomischen Bedeutung. Während das deutsche Kind durchschnittlich 25€ für seine Mutter ausgibt, übertreffen die amerikanischen Kindern sogar die Ausgaben zu Weihnachten. Im Jahr 2010 investierte jeder US-Bürger ca. 139$ in ein Geschenk für seine Mutter.

Wir im Cafe Contor Chemnitz können uns dem allgemeinen Trend nicht entziehen. Somit bieten wir eine große Bandbreite an besonderen und auch ausgefallenen Geschenken für unsere fleißigen Mütter, die nach mehr als 25 € aussehen aber weit weniger kosten.
Wer seinem geliebten Mütterchen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen will um Danke zu sagen, dass sie bspw. nie die roten mit den weißen Hemden gewaschen hat, findet bei uns sicher das passende Präsent...

Also, nicht das Mütterchen vergessen!!!

Sonntag, 1. Mai 2011

Lieferengpass bei Äthiopien Sidamo, Kaffee- und Espressoröstung...

Kurze Info in eigener Sache: Unsere Vorräte an Äthiopien Sidamo (Kaffee- und Espressoröstung) schwinden. Der Rohkaffee der alten Ernte neigt sich dem Ende zu und es wird demzufolge zu Lieferengpässen kommen. Wir warten händerringend auf die neue Ernte, welche vorraussichtlich Ende Mai - Anfang Juni eintreffen wird. Wir sind sehr gespannt, denn die Qualität soll vielversprechend sein...