Donnerstag, 15. September 2011

Alles neu macht auch der Herbst...

...unter diesem Motto starten wir im Café-Contor in die heiße, oder wenn man so will, auch die kalte Jahresendphase. Und weil es kälter wird, wird auch wieder mehr Kaffee und Tee getrunken, und das merken wir hier ganz besonders. Um uns der Jahreszeit entsprechend anzupassen, hat unser Dekoteam wieder ganze Arbeit geleistet. Gewohnt kreativ und superschön ist auch dementsprechend toll unsere neue Herbstdekoration ausgefallen. Einen lieben Dank an dieser Stelle an Jan und André!




"Froschn" darf natürlich auch nicht fehlen...!!! ;-)
Und zu guter letzt können wir noch sagen, dass sich im Sortiment auch einiges getan hat. Ein neuer und echt superklasse Tee ist mit dem japanischen Kukicha (Grüntee) hinzugekommen.
In der Kaffeeabteilung haben wir neu aus der flavoured Ecke den Maple Walnuss und zwei fantastische Cru-Kaffees mit dem Ecuador Galapagos und dem Äthiopien Wild Grown Kafa Forest. Letzterer ist der erste Wildkaffee im café-contor. Beide Neulinge mussten sich heute in einer Gourmetverkostung, durch Bernd Weise (Galerie Weise Chemnitz) und der Chefin selbst, beweisen. Und was sollen wir sagen: wir waren begeistert! Über beide Kaffees wird es noch einen ausführlichen Blog geben. Ihr dürft gespannt sein.
Um der Nachhaltigkeit auch noch Genüge zu tun, sind aus einigen schon im Sortiment befindlichen Kaffees, BIO-Kaffees geworden. Unser Röstmeister Mirko hat sich ebenfalls große Mühe gegeben und aus dem Äthiopien Yirgacheffe und dem Jemen Mocca Matari zwei hervorragende Espressi geröstet.
Also liebe Freunde, es lohnt mal wieder im café-contor vorbeizuschauen bzw. den Onlinshop zu besuchen. Wir freuen uns auf euch!

Euer CC-Team

Donnerstag, 14. Juli 2011

2 spektakuläre Neuzugänge...

...erweitern absolut gourmetverdächtig seit gestern unser Kaffeesortiment.

Jemen Mocca Matari!

Handgepflückt und in kleinen Mengen weltweit exportiert ist dieser edle Mocca eine echte Rarität. Dieser kräftige Arabica Kaffee
hat einen sehr gehaltvollen Körper, eine edle Säure mit leichten Bitternoten, die auch an dunkle Schokolade erinnern.

Äthiopien Yirgacheffe, Fairtrade und aus kontrolliert biologischem Anbau

Unsen Yirgacheffe-Kaffee hat die generationsübergreifende Qualitätsverbesserungen und die idealen Umweltbedingungen zu einem der hoch gefragtesten und besten Kaffeesorten der Welt werden lassen. Sein Markenzeichen ist seine typische Yirgacheffe-Würze, verbunden mit einer leichten Zitrusnote. Er ist sehr säurearm und zudem hocharomatisch. Südlich aus der Region Sidamo stammend übertrifft er seinen gleichnamigen Bruder um Längen in Qualität und Geschmack.


Beide Kaffees haben wir mit der FrenchPress zubereitet und sind einstimmig zu dem Ergebniss gekommen, dass wir selten so hervorragende Qualität erlebt haben. An dieser Stelle wird es in ein paar Tagen noch einen ausführlichen Blog zu beiden Kaffees geben.

Euer CC-Team

Mittwoch, 6. Juli 2011

Cup of Excellence Brazil Carmo - ein einzigartiger Qualitätskaffee!


Unser aktueller “Cup of Excellence” kommt aus der Bergregion Mantiqueira im Süden des Staates Minas in Brasilien. Mantiqueira bedeutet übersetzt „der Ort an dem die Wolken liegen“. Diese Lage und die damit einher gehenden klimatischen Bedingungen sind ideal für den Kaffeeanbau. Mit einer Durchschnittstemperatur von 18 °C und einem durchschnittlichen Niederschlag von 1.850 mm pro Jahr ist die Gegend bekannt für seine mineralhaltigen Quellen. Inmitten dieser Region liegt die kleine Farm Santa Lucia, die eine Qualität höchster Güte produziert und mit genau dieser Qualität die Fachjury überzeugen konnte und Gewinner der nationalen Cup of Excellence Auktion 2009 wurde. Dieser Kaffee zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Qualität, seinen aromatischen und feinen Geschmack mit Anflügen von Fruchtsäure und Schokolade. Vollendet geröstet – ein absoluter Hochgenuss und einer unserer BESTEN im café-contor Sortiment.

Was verbirgt sich hinter dem „Cup of Excellence“?

Der „Cup of Excellence“ ist die höchst mögliche Auszeichnung für einen Kaffee. Er ehrt jährlich die jeweils besten Kaffees eines Landes, die während eines dreistufigen Wettbewerbs unter strikten Auswahlkriterien und mit Hilfe von Blindverkostungen von einer internationalen Fachjury ermittelt werden. Kaffees dieser Ausnahmequalität sind sehr selten. Sie spiegeln die einzigartigen Charakteristiken der Bodenqualität, die klimatischen Verhältnisse und die Art der handwerklichen Aufbereitung auf der Farm wider.

Überzeugen Sie sich selbst von diesem einzigartigen Qualitätskaffee, aus unserem Sortiment...

Dienstag, 31. Mai 2011

Biologischer Kaffee aus Peru ...

Das drittgrößte Land Südamerikas, Peru, gehört zu den Schwellenländern. Es bietet einige Merkmale der Superlative. Im Süden befindet sich einer der höchsten Seen der Welt – der Titicacasee. In der Grenzregion zu Chile beginnt außerdem die heißeste Wüste der Erde – die Atacama-Wüste. Darüber hinaus hält das Land leider auch einen eher unrühmlichen Rekord. Auf riesigen Plantagen wird der Kokastrauch angebaut. Aus ihm wird der berühmte Mate de Coca-Tee gewonnen. Allerdings liefert der Kokastrauch auch die Grundlage für Kokain. Ca. 85% der Ernte sind für die Produktion des Rauschgiftes vorgesehen. Peru gehört damit zu den Top-Produzenten.

Erfreulicher ist die Tatsache, dass Peru einer der größten Fairtrade-Kooperativen beherbergt. Als Fairtrade bezeichnet man einen kontrollierten Handel für Agrarprodukte (vornehmlich Kaffee und Kakao) bei dem die Erzeugerpreise über dem Weltmarktpreis liegen und somit den Produzenten (meist einfachen Bauern) ein verlässlicheres und höheres Einkommen gesichert wird. Damit wirkt man der Armut unter den Bauern entgegen. Auch bei einem steigenden Weltmarktpreis verdienen Kaffee-Bauern in Südamerika nicht genügend, um ihren Lebensunterhalt aus dem Kaffee-oder Kakaoanbau zu bestreiten. Darüber hinaus werden bei Fairtrade-Produkten hohe Umwelt- und Sozialstandards umgesetzt. Die Kooperative „Cocla“ ist in Quillabamba unweit der alten Inca-Stadt Machu-Picchu beheimatet. Cocla wurde bereits 1967 gegründet und umfasst aktuell mehr als 8500 Familien die sich dem biologischen Kaffee- und Kakaoanbau verpflichtet fühlen. Ihr Wissen geben sie von Generation zu Generation weiter, wodurch mittlerweile einer einer der begehrtesten Kaffees Südamerikas produziert wird. Das Dasein als Fairtrade-Kooperative ermöglicht es genügend Gewinne zu erwirtschaften um den Lebensunterhalt der Bauern zu sichern und sie in verschiedensten Bereichen weiter zu schulen. Außerdem werden durch die Gewinne weitere soziale Projekte realisiert.


Im Café-Contor bieten wir mit dem Peru Organico „Quillabamba“ einem biologischen Kaffee aus der Region Quillabamba an. Darüber hinaus haben wir mit dem Santo Dominco "organico" und dem Espresso "Organico" weitere biologische Kaffees im Sortiment.

Dienstag, 17. Mai 2011

Tea-Time im Café-Contor

Die warme Jahreszeit lädt nicht unbedingt zum Genuss exquisiter Kaffees ein. Die Temperaturen zwischen Mai und September sind in der Regel zu hoch um dampfende Köstlichkeiten zu trinken. Glücklicherweise können wir auch Tee anbieten, der selbstverständlich eiskalt serviert wird. Man nennt das Ganze Eistee.

Eistee im Café Contor
Bereits im frühen 19. Jahrhundert finden siche erste Rezepte für Eistee in den einschlägigen Kochbüchern. Populär wurde er zu Weltausstellung 1904. In diesem Rekordsommer wollte keiner so recht einen warmen Tee beim Besuch der Weltausstellung in St. Louis genießen. Der zuständige Koch mußte reagieren, wollte er sein Gesicht nicht verlieren. Er kühlte den Tee mit kalten Bleirohren ab. Heute sind wir schlauer. Eistee gibt es in allen Varianten und wir brauchen keine gesundheits-schädlichen Bleirohre um ihn zu kühlen.

US-Eistee aus der Flasche
In den kommenden Wochen werden wir euch im Café Contor abwechselnde Eisteespezialitäten aus aller Welt präsentieren. Zu Beginn bieten wir euch verschiedene Spezialitäten aus den USA an. Das Land der unendlichen Möglichkeiten und Beauty-Drinks hat endlich Eistee als die gesundere Alternative zur Coca Cola entdeckt. Aus hochwertigem grünem und weißem Tee wird zusammen mit verschiedenen Früchten ein kultiger und gesunder Eistee aus der Flasche kreiert. Wir haben vier unterschiedliche Sorten im Kühlschrank für Neugierige parat.
Allen anderen erklären wir, wie man aus normalen Tees leckere Kaltgetränke für die heißen Sommertage herstellt.

Montag, 2. Mai 2011

Am 8. Mai ist Muttertag...

Kurz nachdem Ostern vorbei ist und die Sonne endlich soviel Kraft hat, dass man an Sommer denkt, wird der Muttertag gefeiert. Dieser Brauch ist bei Weitem noch nicht so alt wie man das vermuten könnte. Die Ursprünge des westlichen Muttertags gehen auf die Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis zurück, die 1865 in den USA eine Bewegung mit dem Namen Mothers Friendship Day gründete. Dabei wurden an bestimmten Tagen Treffen für Mütter organisiert, bei denen sie sich über die alltäglichen Probleme mit ihren Schützlingen austauschen konnten. Ann Marie Reeves Jarviss Tochter strebte dann einen gesetzlichen Feiertag zu Ehren ihrer Mutter an. 1914 erließ der amerikanische Kongress die notwendige Resolution, sodass der 8. Mai der offizielle Muttertag wurde. Die internationale Verbreitung ließ nicht lang auf sich warten. In Deutschland trieb vor allem der Verband deutscher Blumenhändler die Verbreitung des Muttertags nicht uneigenützig voran. Gesetzlich ist dieser Feiertag nicht verankert. Vielmehr ist er das Resultat einer Übereinkunft von Wirtschaftsverbänden, die sich drauf einigten gemäß dem amerikanischen Vorbild am 8. Mai einen Feiertag zu Ehren der Mütter zu begehen. Ein weiterer Unterschied zum Ursprungsland USA liegt in der ökonomischen Bedeutung. Während das deutsche Kind durchschnittlich 25€ für seine Mutter ausgibt, übertreffen die amerikanischen Kindern sogar die Ausgaben zu Weihnachten. Im Jahr 2010 investierte jeder US-Bürger ca. 139$ in ein Geschenk für seine Mutter.

Wir im Cafe Contor Chemnitz können uns dem allgemeinen Trend nicht entziehen. Somit bieten wir eine große Bandbreite an besonderen und auch ausgefallenen Geschenken für unsere fleißigen Mütter, die nach mehr als 25 € aussehen aber weit weniger kosten.
Wer seinem geliebten Mütterchen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen will um Danke zu sagen, dass sie bspw. nie die roten mit den weißen Hemden gewaschen hat, findet bei uns sicher das passende Präsent...

Also, nicht das Mütterchen vergessen!!!

Dienstag, 12. April 2011

Fukuiyu & Kokeicha aus Japan

Wie allen Anderen macht auch uns die Situation in Japan sehr betroffen. Wir hoffen im Sinne aller Menschen, dass sich die dramatische Lage im Atomkraftwerk Fukushima bald entspannt. Wie betroffen wir sind, wurde uns beim Wiederaufstocken unserer Vorräte an grünen Tee klar. In unserem Sortiment befinden sich einige Premium-Tees aus Japan. In Anbetracht einer möglichen radioaktiven Belastung, haben wir unsere Lieferanten kontaktiert. Diese waren sich der Situation durchaus bewußt und sind schon kurz nach dem Unglück aktiv geworden. Man konnte uns versichern, dass alle Lieferungen an grünen Tee bereits vor dem Unglück verschifft wurden und somit Japan zum Zeitpunkt des großen Erdbebens schon längst verlassen hatten. Weiterhin befinden sich unsere Tee-Anbaugebiete in den südlichen Regionen Japans (insbesondere am Fuße des Fudschijamas) und damit weit außerhalb jeglicher Gefahrenzonen. Um dennoch mögliche Gefahren auszuschließen, wurde der Kontakt nach Japan intensiviert. Außerdem arbeiten die deutschen Behörden und der deutsche Teeverband an einer gemeinsamen Lösung, um jedwede Strahlenbelastung zukünftiger Lieferungen auszuschließen.
Die japanischen Teeproduzenten die unseren Tee anbauen hoffen, dass ihr Tee in Deutschland weiterhin so guten Absatz findet und damit Japan ein Stück weit Unterstützung erfährt.

Unsere grünen japanischen Premiums Tees


Kokeicha
Kokeicha heißt übersetzt gepresster Tee. Nach der Produktion, aber noch vor dem Trocknungsprozess, wird das Senchablatt zermahlen, pulverisiert und danach, unter der Zugabe von Reismehl, in seine traditionelle Form gepresst. Dadurch erhält dieser grüne Tee sein unverwechselbares, gleichmäßiges Aussehen, das an Tannennadeln erinnert. Unsere Kokeicha-Qualität hat ein anthrazitfarbenes Blatt und entwickelt im Aufguss einen intensiven, herben Geschmack mit einer zitronengelbfarbenen Tasse.


Fukujyu
Dieser Tee stammt aus Shizuoka, von den Gebirgshängen des Fudschijamas. Er wird im Herbst maschinell geerntet und per Hand von Stengeln und Bruchstücken befreit. Sencha bedeutet übersetzt "gedämpfter Tee" und so wird auch dieser Tee sorgfältig verarbeitet und vor dem Rollen und Trocknen leicht gedämpft. Das Blatt bildet eine sehr feine und zerbrechliche Struktur. die Infusion schimmert in heller, olivgrüner Farbe. Der Geschmack ist prägnant mit dominanter Note im Nachhall und ideal für Genießer kräftiger Grüntees. Eine Qualität die zudem ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis bietet

Bancha
Traditionell wird dieser Tee von den Japanern gern zum Essen gewählt und gilt als klassischer "Alltagstee". Der großblättrige Tee wird aus den unteren Trieben gewonnen. Die Blätter sind reich an Mineralstoffen, enthalten jedoch bis zu 70% weniger Koffein, als die aus jungen Trieben gewonnenen Gyokuro-Tees. Nach dem Aufguss zeigt das regelmäßig verarbeitete Blatt seine wahre Größe und seine feine Blattstruktur. Der Geschmack ist weich und die zarte, hintergründige Sanftheit ist nur wenig grasig. Durch die unaufdringliche Note eignet sich dieser Tee sehr gut für Grüntee-Einsteiger und Dauergenießer.

Hier gehts zum Shop...

Montag, 21. März 2011

Frühlingsanfang und Costa Rica Tarrazú

Pünktlich zum Frühlingsanfang weht im café-contor schon der Osterwind. Unsere neue Osterdeko ist aufgebaut und aus der Kaffeemaschine duftet auch ein neuer Kaffee. Für alle eiligen unter Euch kostet der "Kaffee-zum-Mitnehmen" auch nur noch 1,50 €. Eine gute Gelegenheit hin und wieder mal bei uns hereinzuschauen und verschiedene
Kaffeespezialitäten zu testen. Unser Wochenspecial: Costa Rica Tarrazú... diesen Kaffee stellen wir Euch im Blog selbstverständlich noch genauer vor. Vorab bestellen kann man den Costa Rica Tarrazú hier: Onlineshop

Bis dahin,
Euer CC-Team

Sonntag, 13. März 2011

Äthiopien Sidamo - Eine Bohne, zwei Kaffees...

Unterschiedlichen Quellen zu Folge ist Äthiopien das Ursprungsland des heute bekannten Kaffees. Laut einer Legende sollen Ziegen, die im Hochland gegrast haben, die Früchte der wild wachsenden Kaffeepflanze gefressen haben. Dadurch wurden die Tiere aufgeregt und unheimlich aktiv. Die Hirten waren der Meinung, dass es sich um göttliches Problem handeln müsse und trugen ihr Anliegen daher Mönchen aus einem nahe gelegenem Kloster vor. Diese stellten Nachforschungen an und stießen auf das "Problem". Schnell erkannten sie die Wirkung der Pflanze. Sie bereiteten einen Aufguss aus den Früchten zu um möglichst lang wach zu bleiben und beten zu können. Andere Quellen berichten, dass die Hirten die Früchte roh aßen. Da ihnen diese im Rohzustand allerdings nicht schmeckten, wurden sie ins Feuer geworfen woraufhin ein belebender Duft frei gesetzt wurde. Welcher Legende man auch Glauben schenken mag, einig ist man sich, dass Äthiopien das Ursprungsland des Kaffees ist.

Der Äthiopische Sidamo wird noch heute in der Ursprungsregion geerntet. Mittlerweile ist Kaffee das wichtigste Exportgut Äthopiens. Schätzungen zu Folge entsteht 10% das BIP durch die Kaffeeproduktion. Gut ein Viertel der Bevölkerung des Landes ist im Kaffesektor beschäftigt. Ein Großteil der ausländischen Devisen findet durch den Kaffeehandel den Weg in das Land.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen vor Ort gehört der Sidamo zu den kräftigeren Hochlandkaffees. Kenner schätzen sein volles Aroma und die schokoladige Note. Im Cafe Contor bieten wir ihnen zwei unterschiedliche Röstungen an - die "normale" Kaffeeröstung und die Espressoröstung. Der eigentliche Unterschied besteht in der Dauer des Röstvorgangs. Während der "normale Kaffee" 15 - 16 Minuten geröstet wird, verbringt der Espresso ca. 20 Minuten im Röster. Dadurch erhält der Espresso eine sehr viel dunklere Farbe und die Röstaromen treten stärker in der Vordergrund. Der Espresso Sidamo ist darüber hinaus eine kleine Besonderheit. Häufig besteht Espresso aus einer Mischung von Arabica und Robusta Bohnen. Da der Sidamo von Natur aus ein starker Kaffee ist kann man hier auf die Mischung verzichten und nutzt für die Espressoherstellung reinste Arabica Bohnen.

Wer nun Appetit bekommen hat kann gern bei uns im Cafe Contor vorbei kommen oder bequem von zu hause in unserem Webshop äthiopischen Sidamo bestellen.

Euer café-contor Team

Mittwoch, 12. Januar 2011

Unser Kaffee der Woche: Ecuador Loja Sun dried - Ein Muss für jeden Kaffeekenner


Loja Sundried im Cafe Contor Chemnitz kaufenDie Provinz Loja ist Namensgeber für diesen exquisiten Kaffee. Sie befindet sich im Süden Ecuadors und grenzt an das Nachbarland Peru. Mit einer Höhe von 1400 - 2100 m gehört sie zum ecuadorianischen Hochland. Eingebetet in dieser bergigen Landschaft findet man hier viele Mikroklimata, die zu einer großen Bandbreite an feinen Geschmacksnuancen führen.

Im Jahr 2007 gewannen Kaffeebauern der Region die "Taza Dorada" (goldene Tasse) - den Wettbewerb der besten Kaffees in Ecuador. Die über 600 Kaffeeproduzenten Lojas sind seit dem damit beschäftigt den Kaffee weiter anzubauen und zu verbessern.

Die Plantage auf der der Loja Sundried wächst und gedeiht liegt auf 1900m Höhe. Der Kaffee wird von Hand gepflückt und sorgfältig gewaschen. Dadurch wird die Bohne besonders sanft vom Fruchtfleisch getrennt. In sogenannten "Patios" werden die Bohnen anschließend sonnengetrocknet. Sobald die Feuchtigkeit ca. 11 - 12% beträgt ist der Kaffee lagerfertig und wird mindestens 30 Tage eingelagert. Kurz vor dem Export wird der Kaffee geschält. Durch diesen Arbeitsschritt wird der charaktervolle Geschmack des Loja Sundried hervorgehoben. Kenner meinen, dass der Loja Sundried durch seine leichte prickelnde Säure und seinem feinem schokoladigen Nachgeschmack ein Muss für jeden Kaffeefreund ist.

Zum Online-Shop: Loja Sundried